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Was ins Wasser kommt
Vier Carbonate. Kein Salz.
Natrium-, Kalium-, Magnesium- und Calciumcarbonat in Lebensmittelqualität heben den pH-Wert deines Badewassers. Hier steht, worauf du beim Kauf achtest, wie viel du brauchst und wie du es ins Wasser bringst.

Was du kaufst
Vier Stoffe, vier E-Nummern. Das Etikett entscheidet.
Carbonate sind Salze der Kohlensäure und als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen — genau das ist dein Auswahlkriterium. Achte auf Lebensmittelqualität, erkennbar an den E-Nummern E 500, E 501, E 504 und E 170. Technische Ware kann Rückstände enthalten, die du nicht in deinem Badewasser willst.
Natriumcarbonat
Auch als Soda bekannt. Gut wasserlöslich, hebt den pH-Wert deutlich — der Hauptgrund, warum das Wasser überhaupt basisch wird.
Kaliumcarbonat
Früher Pottasche genannt. Ebenfalls gut löslich und stark basisch, bringt Kalium statt Natrium ins Wasser.
Magnesiumcarbonat
Löst sich nur zum kleinen Teil. Bleibt als feine Trübung im Wasser — ein Grund für das milchige Bad.
Calciumcarbonat
Kreide, im Grunde. Kaum löslich, sanft im pH — die zweite Quelle der milchigen Farbe, in der du badest.
Darauf achtest du
- reine Carbonate in Lebensmittelqualität — E 500, E 501, E 504 oder E 170 auf dem Etikett
- ohne Duft, ohne Farbe, ohne Öle, ohne „Wirkstoff-Komplex"
- als Pulver, das du selbst abwiegst — mit Küchenwaage und Teststreifen
- in einer Menge, die zu deinem Volumen passt: Fußbad, Wanne oder Pool
Darauf verzichtest du
- kein Badesalz, Meersalz oder Totes-Meer-Salz — Salz ist pH-neutral und hebt nichts
- kein Natron allein — es bleibt als Hydrogencarbonat weit unter 9,5
- keine technische Ware ohne Angabe der Qualität
- keine Mischung, deren Etikett nicht sagt, was drin ist
Ein Basenbad ist kein Salzbad. Salz macht das Wasser salzig — Carbonate machen es basisch. Und nur das kannst du mit einem Teststreifen nachmessen.
Wo du badest
Fußbad, Wanne oder Pool. Das Volumen bestimmt die Menge.
Drei Orte, drei Größenordnungen. Die Liter sind Richtwerte — jede Wanne, jeder Pool ist anders. Wenn du es genau wissen willst, füllst du einmal mit dem Eimer und zählst. Die Gramm darunter gelten für 1,5 g/L, die Mitte des Fensters.
Fußbad
Eimer oder Fußwanne, die Füße bis über die Knöchel. Der kleine Einstieg — für den Anfang, für zwischendurch, für unterwegs.
Wanne
Eine normale Badewanne, so voll, dass du liegst. Je nach Modell etwas weniger oder mehr — der Standard fürs Homebathing.
Pool
Ein Spa-Pool, wie wir ihn am Badehaus nutzen. Für lange Bäder und für den eigenen Badespot.
Dein Messwert
Liter mal Gramm pro Liter. Mehr Rechnung ist es nicht.
Trag dein Volumen ein und die Dosierung, mit der du starten willst. Das Ergebnis ist die Menge Carbonate für dieses eine Bad — abgewogen, nicht geschätzt. Der pH danach steht auf dem Teststreifen.
Danach messen: Teststreifen ins Wasser, Ziel 9,5. Zu niedrig? In kleinen Schritten nachlösen.
Sicherheit: Pulver nicht einatmen, Augenkontakt vermeiden, außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren, nicht einnehmen.
Wo du sie bekommst
Zwei Wege. Beide ehrlich benannt.
Unsere eigenen Carbonate sind aktuell im Zertifizierungsprozess und kommen zeitnah auf den Markt. Bis dahin findest du auf der Empfehlungsseite die Bezugsquellen, die wir selbst nutzen.
Weg A · Unsere Mischung
Im ZertifizierungsprozessDie Mischung vom Badehaus
Carbonate in Lebensmittelqualität, abgestimmt auf das, was wir in Thailand ins Wasser geben. Aktuell im Zertifizierungsprozess — wir bringen unsere eigenen Carbonate zeitnah auf den Markt.
Du bekommst genau dann eine E-Mail, wenn unsere Carbonate lieferbar sind. Bestätigung per Link, Abmeldung jederzeit.
Weg B · Empfehlungen
Carbonate, die wir selbst nutzen
Auf der Empfehlungsseite stehen Kaliumcarbonat in Lebensmittelqualität, fertige basische Badezusätze und pH-Teststreifen; Fußbäder und Spa-Pools in der Kategorie daneben.
Einige Links dort sind Empfehlungs-Links (Affiliate) — für dich ändert sich der Preis nicht.
Was wir nicht verhandeln
Carbonate sind Chemie. Behandle sie so.
Richtig behandelt sind Carbonate unproblematisch — aber Natrium- und Kaliumcarbonat reizen Augen und Atemwege. Ein Basenbad ist kein Wellness-Zusatz, sondern ein Eingriff in den pH deines Wassers — und Chemie verlangt Sorgfalt.
- Langsam anfangen: Fußbad oder unterer Rand des Fensters, dann steigern. Der pH wird gemessen, nicht gefühlt.
- Bei Juckreiz, Brennen oder Unwohlsein das Bad beenden, mit klarem Wasser abspülen — und beim nächsten Mal niedriger dosieren oder kürzer baden.
- In der Schwangerschaft, bei bestehenden Erkrankungen oder Medikamenten sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Ein Basenbad ersetzt keine Behandlung.
- Wanne und Pool nach dem Bad mit klarem Wasser nachspülen — Carbonate hinterlassen einen weißen Film, der sich abwischen lässt.
Bathmaster, nicht Arzt Alle Angaben auf dieser Seite sind Erfahrungswissen aus über 1.000 begleiteten Bädern — keine medizinische Beratung. Du entscheidest, du misst, du trägst die Verantwortung.
Was oft gefragt wird
Sieben Fragen zu Carbonaten. Eine zum Suchbegriff.
Warum wir nicht „basisches Badesalz" sagen
Weil es keins ist. Salz — Natriumchlorid, Meersalz, Totes-Meer-Salz — ist im Wasser pH-neutral. Es macht ein Bad salzig, aber nicht basisch. Was den pH hebt, sind Carbonate. Produkte mit diesem Namen enthalten meist Carbonate — oft zusammen mit Hydrogencarbonat, Salz, Duft oder Farbe. Das Etikett sagt dir, was drin ist.
Wir nennen die Dinge beim Namen, damit du auf dem Etikett erkennst, was du kaufst: Carbonate in Lebensmittelqualität. Sonst nichts. Wenn du nach „basischem Badesalz" gesucht hast, bist du hier trotzdem richtig — du weißt jetzt nur, worauf du achten musst.
Reicht Natron aus der Küche?
Natron ist Natriumhydrogencarbonat (E 500ii). Es ist ein guter Puffer, aber ein schwacher: Eine Natronlösung bleibt deutlich unter pH 9,5, egal wie viel du hineingibst. Für ein Fußbad zum Ausprobieren ist es in Ordnung — für das Bad bei 9,5 brauchst du Natriumcarbonat (E 500i), das echte Carbonat.
Woran erkenne ich, dass der pH stimmt?
Du misst ihn. Ein pH-Teststreifen mit passendem Messbereich, kurz ins Wasser, gegen die Farbskala halten — Zielwert 9,5. Liegt der Wert darunter, löst du in kleinen Schritten nach und misst erneut. Ohne Teststreifen badest du nach Gefühl, und Gefühl ist kein Messwert.
Brauche ich alle vier Carbonate — und in welchem Verhältnis?
Das genaue Mischverhältnis ist Teil der Bathmaster-Ausbildung, zusammen mit den Bezugsquellen für größere Mengen. Im Homebathing-Kurs bekommst du Bezugsquellen und Dosierung für zu Hause. Fürs Verständnis reicht: Natrium- und Kaliumcarbonat machen das Wasser basisch, Magnesium- und Calciumcarbonat machen es milchig und mineralisch.
Warum wird das Wasser milchig?
Magnesium- und Calciumcarbonat lösen sich nur zum kleinen Teil. Der Rest bleibt als feine Trübung im Wasser. Am Badehaus ist das Absicht: Das milchige Wasser ist Sichtschutz und Hülle zugleich.
Wie lagere ich Carbonate?
Trocken, dicht verschlossen, außerhalb der Reichweite von Kindern. Carbonate ziehen Feuchtigkeit aus der Luft und verklumpen dann — verklumpt sind sie nicht kaputt, nur unbequem zu dosieren. Eine Küchenwaage ist der beste Freund deiner Dosierung.
Kann ich mit einer geringeren Dosierung anfangen?
Ja. Das Fenster 1–2 g/L ist ein Rahmen, kein Befehl. Wer neu ist, beginnt am unteren Rand oder mit einem Fußbad und misst nach. Entscheidend ist nicht die Menge Pulver, sondern der pH, den du am Ende abliest.
Deine Frage fehlt? Schreib an info@alkaline-bathing.com
Das komplette Protokoll für zu Hause
Setup, Carbonate, Messen, Temperatur-Strategie, Troubleshooting und der gestaffelte Einstieg 1 h → 6 h → 12 h — im Homebathing-Kurs, mit Bezugsquellen und Dosierung.
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